Dampfglätter gelten als praktische Alternative zum Bügeleisen, insbesondere wenn es darum geht, Kleidung schnell aufzufrischen. Die Stiftung Warentest hat acht Modelle getestet, die zwischen 30 und 80 Euro kosten. Das Ergebnis: Beim Entknittern leisten die meisten Geräte gute Arbeit, doch in puncto Haltbarkeit schneiden viele schlecht ab – nur ein Modell erhält das Qualitätsurteil „gut“.
Die getesteten Steamer funktionieren alle nach demselben Prinzip: Kleidungsstücke hängen an einem Bügel und werden von oben nach unten mit Dampf behandelt. Drei Geräte werben zusätzlich mit der Möglichkeit, auch waagerecht glätten zu können. Im Test wurde dies unter anderem an Hemden aus verschiedenen Gewebearten und an Seidenkleidern überprüft.
„Das Entknittern können die meisten prima. Außerdem sind die Dampfglätter praktisch für unterwegs, denn viele sind klein genug fürs Reisegepäck und schnell einsatzbereit. Die Aufheizzeit liegt zwischen 15 und 35 Sekunden“, erklärt Roman Schukies von der Stiftung Warentest. Für tiefere Falten oder schwere Stoffe wie Leinentischdecken seien Dampfglätter hingegen nicht geeignet, so Schukies weiter: „Steamer sollen eher zerknitterte Hemden und Blusen glätten, die zum Beispiel nach einem langen Bürotag oder einer Reise im Koffer schnell wieder frisch aussehen sollen.“
Kritik gibt es insbesondere bei der Haltbarkeit. Im Dauertest fielen vier Geräte durch, einige versagten nach wenigen Betriebsstunden. Auch die Stabilität beim Falltest war bei mehreren Modellen unzureichend. Zwei Geräte gaben zudem braune Partikel ab, die Flecken auf der Kleidung hinterließen.
Das Fazit: Nur ein Dampfglätter konnte im Test insgesamt überzeugen. Wer sich für ein solches Gerät interessiert, sollte genau auf Qualität und Verarbeitung achten.