57 Ka ee + men als auch bei der Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels“, erklärt Pablo von Waldenfels, Direktor Unternehmensverantwortung bei Tchibo. Seit dem Start wurden über 13.000 Farmen in neun Ländern erreicht: in Brasilien, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Tansania, Vietnam, Äthiopien, Uganda und Indonesien. Schon jetzt stammen gut 20 Prozent des von Tchibo verwendeten Rohkaffees aus verantwortungsvollem Einkauf. Tendenz: schnell steigend. „Das macht uns zuversichtlich und zeigt, dass wir voll im Plan liegen, um unser Ziel zu erreichen“, freut sich Pablo von Waldenfels. Kontinuierliche Verbesserungen Im Rahmen des Tchibo Kaffeeprogramms werden speziell auf die jeweiligen lokalen Erfordernisse ausgerichtete Programme entwickelt. Immer gemeinsam mit den Farmerinnen und Farmern und starken Partnern wie den International Coffee Partners (ICP) oder auch den Organisationen, die hinter den Siegelzertifizierungen stehen. „Damit erreichen wir, dass bis 2027 alle von Tchibo eingekauften Kaffees aus Regionen stammen, in denen kontinuierlich an der Verbesserung von umweltfreundlichen und sozialverträglichen Anbaupraktiken gearbeitet wird, um die Existenzgrundlage und Lebensbedingungen der Farmer deutlich zu verbessern“, fasst von Waldenfels zusammen. „Die Menschen vor Ort brauchen mehr Unterstützung bei der Umsetzung nachhaltiger Anbaumethoden. Deshalb weiten wir unser Kaffeeprogramm aus“, so Pablo von Waldenfels. Es beinhaltet zum Beispiel Schulungen zur Förderung von Agroforstwirtschaft, also Aufforstung von Schattenbäumen oder dem ergänzenden Anbau von anderen Feldfrüchten zur Absicherung des Farmeinkommens. Bald gehört dazu auch die Aussaat neuer Kaffeesorten, die besser gegen die Auswirkungen der Klimaveränderung geschützt sind. Maßgeschneidert: Jedes Land bekommt ein passendes Programm Die konkreten Maßnahmen werden regional abgestimmt, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen. In Brasilien zum Beispiel liegt der Fokus auf dem Schutz von Biodiversität, Klima und Wasser, während in Honduras die Armutsbekämpfung im Vordergrund steht. So bekommt jedes Land sein maßgeschneidertes Programm. „Wenn wir trotz Klimawandel in 20 Jahren noch Kaffee trinken wollen, ist genau Jetzt der Zeitpunkt, es anzupacken. Und genau das tun wir mit unserem Tchibo Kaffeeprogramm. ‚Coffee to stay‘ – das ist nicht nur unser internes Leitbild, sondern auch unsere Vision für den gesamten Kaffeesektor: Wir wollen, dass Kaffee bleibt und auch in Zukunft allen zur Verfügung steht“, erklärt von Waldenfels. Unabhängig von den Zertifizierungen durch Siegelpartner wird das Tchibo-Kaffeeprogramm engmaschig überprüft und die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen von der unabhängigen und gemeinnützigen Organisation Enveritas kontrolliert und verifiziert. „Dank der technischen Unterstützung, die ich erhalten habe, konnte ich die Bedingungen auf meinem Betrieb verbessern und die Produktivität pro Fläche steigern“, sagt Jose Valerio Diaz, Ka eebauer in Honduras. Arbeit auf einer Ka eeplantage in Tansania.
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