92 GUSTOrazzo 2. Jerewan – älter als Rom Kaum eine Hauptstadt wirkt so entspannt und gleichzeitig so geschichtsträchtig wie Jerewan. Bereits 782 v. Chr. gegründet, ist sie älter als Rom und zählt zu den ältesten dauerhaft bewohnten Städten der Welt. Besonders eindrucksvoll: der Stadtteil Erebuni, wo archäologische Stätten die antiken Ursprünge lebendig machen. Zwischen Cafékultur, Boulevards und kreativen Hotspots spürt man: Jerewan ist nicht nur ein Museum unter freiem Himmel, sondern eine moderne City mit Seele. 3. Lawasch – Brot mit UNESCO-Status In Armenien ist Essen immer auch Kultur – und Lawasch ist das beste Beispiel dafür. Das traditionelle Fladenbrot wird im Tonofen (Tonir) gebacken und ist weit mehr als eine Beilage: Es gilt als Symbol für Identität, Gemeinschaft und Gastfreundschaft. Seit 2014 steht Lawasch auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Besonders trendig für Reisende: Lawasch-Backkurse, bei denen man selbst Teig knetet, das Brot an die Ofenwand „klebt“ und am Ende ein Stück armenische Tradition mit den eigenen Händen erschafft. 4. Die längste Seilbahn der Welt Armenien kann auch Abenteuer – und zwar mit Stil. Die Seilbahn „Wings of Tatev“ hält den Rekord als längste durchgehende reversible Seilbahn der Welt: ganze 5,7 Kilometer schweben über die dramatische Worotan-Schlucht. Das Ziel ist ein echtes Postkartenmotiv: das Tatev-Kloster aus dem 9. Jahrhundert, majestätisch in die Landschaft eingebettet. Das traditionelle Fladenbrot Lawasch wird im Tonofen gebacken.
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